Über das Trio Fontaine

Das TRIO FONTAINE wurde 2013 von Werner Neugebauer, Andreas Pözlberger und Vito Lattarulo gegründet.

Die drei Künstler brachten eine vielfältige Erfahrung aus den unterschiedlichsten Kammermusikformationen mit.

Schon beim ersten Kennenlernen war ein außergewöhnliches menschliches und musikalisches Verständnis vorhanden, sodass der Wunsch, gemeinsam zu musizieren, nicht mehr zu bremsen war!

Durch dieses beinahe blinde Verständnis aber auch durch den besonderen Individualismus jedes einzelnen Musikers konnte das TRIO FONTAINE in kurzer Zeit einen ganz unverkennbaren Stil und Klang entwickeln.

 

Vito Lattarulo

Der aus Italien stammende Pianist und Dirigent Vito Lattarulo ist Mitebegründer des Trio Fontaine und ist in ganz Europa als Pianist, Kammermusiker, Lied- und Opernbegleiter und Dirigent tätig. Nach dem Abschluß mit Auszeichnug am Konservatorium Palermo hat er Klavier, Kammermusik und Dirigieren in Wien, an der Universität für Musik und darstellende Kunst und am Musik und Kunst Privatuniversität studiert.

2011 war er Solorepetitor des Operklosterneuburg Festivals (Le nozze di Figaro von Mozart) und 2012 hat in Frankreich als musikalischer Leiter debütiert (La serva padrona von Pergolesi).

2015 war er Solorepetitor, Bühnenmusik- und Chorleiter am Theater an der Wien (La straniera von Bellini und Le nozze di Figaro von Mozart).

Oktober 2015 hat er mit Die Zauberflöte von Mozart als Dirigent debütiert.

September 2016 war er musikalischer Assistent und Rezitativbegleiter am Hammerflügel bei der Produktion von Così fan tutte von Mozart, im Rahmen der Angelika-Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker.

Seit September 2016 ist Vito Lattarulo Repetitor mit Dirigierverpflichtung am Theater Orchester Biel Solothurn TOBS, in der Schweiz.

Im Januar 2018 hat er Die lustige Witwe von Lehár im Stadttheater Biel und Stadttheater Solothurn dirigiert.

Es folgten Tätigkeiten als musikalischer Assistent von Benjamin Pionnier im Opéra de Reims (Eugen Onegin von Tschaikowski).

In der Saison 2018-2019 wird Vito Lattarulo La Cenerentola von Rossini, Madama Butterfly von Puccini und Dido and Aeneas von Purcell am Theater Orchester Biel Solothurn TOBS dirigieren.

 

Werner Neugebauer

Geboren 1967 in Graz, erhielt er seine musikalische Ausbildung zunächst an der Musikschule der Stadt Linz, das Konzertfachstudium absolvierte er mit Auszeichnung bei Prof. Irmgard Gahl am Salzburger Mozarteum .

Es folgte ein Postgraduate Studium an der Wiener Musikhochschule bei Prof. Ernst Kovacic.

Wichtige Lehrer im Bereich der historischen Aufführungspraxis waren auch Nikolaus Harnoncourt und Hiro Kurosaki.

1993 wurde Werner Neugebauer Mitglied in der Camerata Salzburg, damals unter Sandor Vegh. Mehrere hundert Konzerte mit diesem Ensemble in zahlreichen bedeutenden Konzertsälen in aller Welt und die damit verbundene Zusammenarbeit mit führenden Dirigenten und Solisten stellen bis heute eine Quelle musikalischer Inspiration dar.

Daneben spielte Werner Neugebauer auch in stilistisch spezialisierten Ensembles, die Bandbreite reicht von Concentus Musicus unter Nikolaus Harnoncourt bis hin zum Klangforum Wien und dem ÖENM.

Seit 1998 ist Werner Neugebauer Mitglied im Hyperion Ensemble. Ein eigener Kammermusikzyklus bei der Stiftung Mozarteum war der Start zu einer umfangreichen Konzerttätigkeit mit diesem Ensemble in vielen Ländern Europas, Lateinamerikas und in den USA. Auftritte u.a. in der Yale University, im Beethovenhaus Bonn, bei der Styriarte, im Wiener Konzerthaus und im Wiener Musikverein.

Seit 1993 ist Werner Neugebauer Lehrer an der Universität „Mozarteum“. Zunächst als Assistent von Irmgard Gahl, anschließend in selber Funktion von Benjamin Schmid Lukas Hagen, leitet er seit 2006 eine eigene Vorbereitungsklasse für Violine.

Ab 2010 auch Unterricht für das Hauptfach Instrumentalpädagogik Violine. Darüber hinaus leitete er vertretungsweise 2008/2009 ein Jahr eine Konzertfachklasse an der Anton-Bruckner-Privatuniversität in Linz.

Auf zahlreichen Kammermusikfestivals spielte Werner Neugebauer mit Musikern wie Benjamin Schmid, Radovan Vlatkovic, Wolfgang Brunner, Giuliano Carmignola, Pepe Romero, Sergio Azzolini, Lukas Hagen u.v.a..

Seit 2013 bildet das TRIO FONTAINE einen wichtigen Schwerpunkt der kammermusikalischen Arbeit.

 

Andreas Pözlberger

Andreas Pözlberger leitet seit 1988 eine Violoncello- und Kammermusikklasse an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz.

Als Kammermusiker ist er im TRIO FONTAINE, O.Ö. David-Trio, George Crumb TRIO und im Quartetto Serioso tätig.

Konzertreisen, auch als Solist, führten ihn durch viele europäische Länder, Russland, Asien, USA und Südamerika.

Andreas Pözlberger ist Dozent bei den Austrian Master Classes.

Er war 30 Jahre Cellist des Tassilo-Quartetts.

Andreas Pözlberger erhielt seinen ersten Violoncellounterricht mit fünf Jahren am Brucknerkonservatorium Linz bei Prof. Dr. Karl Picker. Ab dem zwölften Lebensjahr studierte er bei Prof. Wilfried Tachezi am Mozarteum Salzburg. 1986 folgten die künstlerische Diplomprüfung mit Auszeichnung und ein Förderungspreis des Bundesministeriums. Anschließend Studium bei Laszlo Mezö in Budapest. Kammermusikalische Studien absolvierte er bei Jürgen Geise, Sigmund Nissel (Amadeus-Quartett), Dino Asciolla (Quartetto Italiano), Sandor Vegh und Walter Levin (LaSalle Quartett).